ENDLICH

auch Fotos von diesem "Ausflug"

Zu den Fotos von Ralf

 

 

Und dem "geschönten" Tourenbericht von Werner Kamps:

Pünktlich im Hochsommer findet seit mehreren Jahren eine Fahrradtour der Dienstagsgruppe statt.
 
Am letzten Samstag ging es auch wieder los.
 
Bevor wir jedoch mit der Fahrt beginnen konnten, musste zunächst eine Stärkung her. Aus diesem Grund haben sich um 9 Uhr insgesamt 12 Läufer im Thunderbike Roadhouse zu einem Frühstücksbuffet versammelt. Vorher wurden die Fahrräder von Uwe noch mit dem Hinweis “Hamminkelner Jung’s in Action” geschmückt.
 
Nach einem ausgiebigen Essen und Trinken, welches etwas über 2 Stunden dauerte, konnten wir uns auf den Weg begeben. Mit vereinten Kräften wurde die vorher nicht bekanntgegebene Strecke in Angriff genommen.
 
Bei Radfahrten ist der Flüssigkeitsverlust in der Regel sehr hoch. Dieses Problem wurde auch rechtzeitig von den Läufern erkannt. Vor diesem Hintergrund erfolgte die erste Pause nach knapp 2 km bei Saskias und Christians neuem Zuhause. Dort wurden wir direkt mit Getränken versorgt. Gut gelaunt ging es nach diesem außerplanmäßigen Zwischenstopp weiter bis zum nächsten Haltepunkt. Dieser befand sich am Bahnübergang Kanonenberge, bevor wir die Tour zum Aussichtspunkt an der Rheinpromenade in Wesel fortsetzten.
 
Nach einer Fahrtzeit von etwas mehr als 2 Stunden hatten wir von Hamminkeln kommend die Rheinüberquerung geschafft. Diese musste jedoch durchaus als schwierig eingestuft werden, da uns auf der Rheinbrücke ein ordentlicher Gegenwind das Leben erschwerte. Dennoch konnten alle erfolgreich die andere Rheinseite erreichen.
 
Damit keiner überfordert war, wurde nach den drei bisher doch recht kurzen Pausen nunmehr eine etwas längere Ruhezeit verordnet. Dieses fand allgemeine Zustimmung. In der Walter Bräu Brauerei in Büderich erfolgte deshalb sinnvollerweise eine etwas längere Mittagsruhe. Diese wurde in einem sehr gemütlichen Innenhof verbracht und mit einem “Brückenschlag” in flüssiger Form zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Flüssigkeitshaushaltes unterstützt. Beim “Brückenschlag” handelt es sich um eine speziell in dieser Brauerei eigens hergestellte Biermischung. “Nach dem Genuss dieses Getränkes werdet ihr die Welt mit anderen Augen sehen” hatte der philosophierende Werner B. bereits vorher prophezeit. Er sollte Recht behalten, denn danach klappte das Radfahren auch besser. Zudem wurde die ohnehin schon gute Stimmung noch lockerer.
 
Obwohl einigen die Anstrengungen der letzten 15 Radkilometer schon deutlich in’s Gesicht geschrieben stand, wurde dennoch die Fahrt nach knapp einstündiger Unterbrechung fortgesetzt. Es ging am Deich und über den Deich entlang in Richtung Xanten. Der Fähranleger war unser nächstes Ziel. Dort angekommen, musste zunächst eine Regeneration der körperlichen Aktivität durch das Trinken von Hopf- und Malzpräparaten unterstützend ausgeglichen werden. Erst als die Fähre zum zweiten Mal den Rhein überquert hatte, entschlossen wir uns, diese auch zu benutzen. In Bislich kam uns in Höhe des Deiches auch schon Verstärkung entgegen geradelt. Udo hatte sich beeilt und war rechtzeitig da, als wir zur zweiten Hälfte der leistungsbezogenen Fahrradtour aufbrachen.
 
Aufgrund der zwischenzeitlich eingetretenen zeitlichen Verzögerungen, die keiner so richtig nachvollziehen konnte, sollte nunmehr einiges an Zeit herausgeholt werden. Von Bislich  nach Mehr, am Reeser Meer vorbei bis zum Halderner Open-Air Festival erfolgte keine Unterbrechung der Fahrt. Zügig, pflichtbewusst und mit einem hohen Tempo wurde der längste Streckenabschnitt gefahren.
 
In Haldern erwartete uns Günter. Er hatte in seinem Auto mit eigenem Zelt eine große Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten, um einer drohenden Unterversorgung mit Flüssigkeiten entgegen zu wirken. Ein solches Angebot wurde dankend angenommen. Carsten Gerwers würdigte in mehreren Ansprachen auch diese Verdienste von Günter.
 
“Ich habe den Eindruck, dass bei dieser Radtour das Radfahren nicht unbedingt im Vordergrund steht” wurde mir auf dem Open-Air von einem unbeteiligten Zuschauer gesagt. Widersprochen habe ich ihm nicht. Da jedoch bei allen Teilnehmern eine muntere Zufriedenheit herrschte, war gegen eine solche Einschätzung nichts einzuwenden.
 
Abgeschlossen wurde der Tagesausflug mit der Fahrt von Haldern nach Loikum zu Monika und Thomas. Dort hatte Monika bereits Speisen und Getränke für uns bereitstehen. Mit einem gemeinsamen Abendessen konnten wir zufrieden und ausgeglichen den Tag zu Ende gehen lassen.
 
Allen Beteiligten, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Fahrradtour geholfen haben, möchte ich daher meinen
 
Herzlichen Dank
 
aussprechen.
 
Ohne Eure Hilfe wäre es überhaupt nicht möglich gewesen, so etwas überhaupt durchzuführen. Dieses Fazit ist verbunden mit der Hoffnung, dass auch im kommenden Jahr wieder ein gemeinschaftliches Treffen stattfindet. Jeder hat durch seine persönliche Art zweifellos einen Beitrag dazu geleistet, dass durch solche Zusammenkünfte der Zusammenhalt der Gruppe gefestigt wird.
 
Schon allein deswegen hat es sich gelohnt, hier teilzunehmen.