15.08.2011 Swissalpine Ultra

von Helmut Buteweg

Andreas Janus meisterte den Swissalpine Ultra

über 79,1km und 2370 Höhenmetern

in 12:54:43

Ges. 944 AK45 Pl.211

 

 

Zu Andeas Tourenbericht...


Ich bin aus den Alpen zurück; schade, dass keiner Zeit hatte, mich zu begleiten, denn es war eine sehr schöne Radtour (auch drei Pässe, über die ich geschoben habe - und entsprechende Abfahrten, wobei ich die 13 Kilometer und 1350 Höhenmeter runter vom Flüelapass mehrmals meine heißglühende Rücktrittsbremse abkühlen lassen musste, um noch Bremswirkung zu haben), und ich denke, ich habe den Hamminkelner SV halbwegs würdig beim Swiss Alpine vertreten, 12:54:43 für 79,1 km und 2.370 Meter einmal bergauf und wieder bergauf (und Schneetreiben und Regen auf dem höchsten Punkt, Sertigpass, bei 2.739 Meter über NN); von allen Männern bin ich 943. geworden, von 1010 Finisher-Männern (und dazu wurden 72 (mindestens) während des Laufs aussortiert, weil sie die Zwischenschlusszeiten nicht geschafft hatten); auf ´Marathon4you´.de gibt es einen ausführlichen Bericht eines Teilnehmers ("Ich habe Sertig"); jedenfalls dachte ich, dass ich nach dem Rennsteiglauf ganz gut für den SwissAlpine-Ultra vorbereitet sei, aber das war quatsch; so etwas wie den (wobei angesichts des Wetters das in diesem Jahr auch der "härteste" Lauf dort jemals gewesen sein soll) kann man mit einem Mittelgebirgslauf wie im Thüringer Wald überhaupt nicht vergleichen; zum Glück gab es einen Helikopter, der auf den hochalpinen Passagen ständig im Einsatz war, um unterkühlte Teilnehmer in`s Tal zu retten, und bei mehreren Stationen beim Aufstieg waren auch Ärzte, die jeden Läufer begutachteten und die, die ihrer Ansicht nach nicht nicht mehr "gut" genug waren, zurück in´s Tal schickten, und dazu wurde auch gnadenlos aussortiert, wenn man die Zwischenzeiten nicht schaffte, zweimal war ich kurz davor (10 Minuten), die Barriere zu reißen (nach 65 Kilometern hatte ich 11:25 gebraucht, und dort wartete man schon mit dem Flatterband, um nach 11:35 die Strecke zu sperren; das wäre natürlich extrem ärgerlich gewesen! - und ist wohl auch Dutzenden dann passiert), aber die letzten 14 Kilometer gelang mir dann doch noch einmal ein Endspurt, so dass ich 65 Minuten vor dem dem Zielschluss da war (man hatte 14 Stunden Zeit, aber irgendwann wird halt abgebaut);
ich kann mir durchaus vorstellen, das noch einmal zu machen, weil in diesem Jahr eine besondere Streckenvariante ausprobiert wurde, und im nächsten Jahr ist dann wohl für das letzte Drittel wieder die Standardstrecke dran, die mir dann auch neu ist (soll aber, etwas, leichter sein);
Andreas Janus

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