Nette Fahrradtour mit dem 

Lauftreff

 
 
und ein schöner Bericht von Werner Kamps

 

Die Radtour des Lauf- und Walkingtreffs Hamminkeln
 
 
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad startete am 06.07.2019 die alljährliche Fahrradtour des Lauf- und Walkingtreffs. Beste wettermäßige Voraussetzungen lagen somit für die 37 Teilnehmer vor. Jeder einzelne hatte auch vorher dafür gesorgt, dass sein Fahrrad vor Fahrtbeginn ordnungsgemäß geputzt war, so dass in dieser Hinsicht keine erneute Prüfung vorgenommen werden musste.
 
Nach einer kurzen Ansprache durch Reinhard mit der Bekanntgabe des geplanten Tagesablaufes machten wir uns dann auf den Weg.
 
Doch wohin ging es eigentlich ?
 
Außer dem Organisationsteam wusste es tatsächlich keiner. Vielmehr folgten wir Mechthild und Reinhard. Schon bald wurde klar, dass uns die Fahrt in Richtung Rhein führte. Von Hamminkeln ging es über die Böckersche Str. zum Deich in der Nähe von Bislich. Dort wurde zunächst ein kurzer Zwischenstopp eingelegt, da sich die Gruppe jetzt aufteilte.
 
Diejenigen, welche sich für die kürzere Tagestour entschieden, fuhren weiter zum Fähranleger, um nach Xanten überzusetzen. Für alle anderen ging es über den Deich in Richtung Rees weiter. Hierbei musste kräftig in die Pedalen getreten werden, da es zwischendurch ganz schön windig war. Doch was ein echter Walker oder Läufer ist, dem macht so etwas nichts aus.
 
Für die Radgruppe, welche nach der Rheinüberquerung Xantener Boden erreichte, ging es zunächst einmal zur Kriemhildmühle. Dort konnte sich jeder bei Kaffee und Kuchen wieder stärken. Nach mehr als einer Stunde Fahrtzeit war dieses eine durchaus willkommene Pause.
 
Das neu geschaffene Gradierwerk im Bereich des Kurparks Xanten mit einer Kneippanlage wurde als nächste Station angefahren. Hier wurde einiges neu geschaffen, was viel Anerkennung findet. Von der Ortsmitte in Xanten ging es weiter zum Franziskanerkloster Mörmter. Es ist ein ehemaliges Kloster, das heute Menschen mit Suchtproblemen Hilfen in ein neues Leben ermöglichen möchte. Auf den nächsten Programmpunkt war eigentlich keiner so richtig vorbereitet. Der Moerenhof in der Nähe von Marienbaum war für uns Ausflügler aus Hamminkeln die Anlaufstelle, wo eine besondere Herausforderung wartete.
 
Was wurde hier von uns verlangt ?
 
Bevor eine Antwort auf diese Frage gegeben werden kann, mussten jedoch zunächst die Teilnehmer der anderen Radgruppe noch eintreffen. Diese waren von Bislich über Haffen nach Rees zum Fähranleger geradelt. Bei dieser Fahrt konnte man einmal mehr die Schönheit der niederrheinischen Landschaft vom Deich aus betrachten. Hier besteht tatsächlich ein sehr weiter Blick zum Horizont, wie man es sonst nur von der Nordseeküste her kennt. Begleitet wird das ganze vom Rauschen des Windes und ab und zu von zufrieden weidenden Schafen und Kühen sowie zwitschernden Vögeln. Bei angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein ist es schon eine Landschaft zum verlieben.
 
Nach dem Übersetzen mit der Fähre wurde im Landhaus-Cafe ein Zwischenstopp eingelegt, um neue Kräfte zu sammeln. Gegen 13 Uhr sind wir dann entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse über den Alleenradweg und Obermörmter zum Moerenhof gelangt, so dass alle wieder zusammen waren.
 
Für die dort anstehende Aufgabe wurden allerdings auch alle benötigt.
 
Was gab es hier zu tun ?
 
Bauerngolf stand an. Es muss hierbei mit einem Holzschuh, der an einem Holzstiel befestigt ist, ein kleiner Fußball in verschiedenen Hindernissen eingelocht werden. Zwei Gruppen spielen dabei jeweils gegeneinander. Es hört sich leicht an, ist jedoch schwierig und mit ungeahnten Problemen verbunden. Alle waren sich hinterher einig darüber, dass es eine schöne Art ist, um mit einfachsten Mitteln Spaß und Freude aufkommen zu lassen.
 
Mit einem gemeinsamen Essen am Moerenhof wurde der Tag abgeschlossen. Gut gelaunt machten wir uns anschließend auf dem Heimweg. Auch die relativ schnell einsetzende Wetteränderung konnte der guten Stimmung nicht schaden. Zum Radfahren waren die starke Bewölkung sowie leichter Regen sogar besser geeignet als die Hitze.
 
Gegen 18 Uhr überquerten wir den Rhein mit der Fähre, bevor sich die Gruppe dann in Bislich in verschiedene Richtungen auflöste.
 
Es war erneut ein gelungener Tag, bei dem durch die Radtour und den Besichtigungen bzw. dem Bauerngolf ein Gefühl der Gemeinsamkeit / Zusammengehörigkeit aufgetreten ist.
 
Vielen Dank daher speziell an Mechthild, Reinhard und Manfred, die bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Tages dafür gesorgt haben, dass wir durch die gemeinsamen Aktivitäten eine angenehme Abwechslung zum Alltag erleben durften. Dieser Dank ist verbunden mit dem Wunsch, dass im nächsten Jahr nochmals so etwas durchgeführt werden kann.
 
Für den Lauf- und Walkingtreff:
Werner Kamps