Trainingslager in 

Winterberg..

Zu den Fotos von Ralf

Lesenswerter Bericht von Werner Kamps.

 

Trainingslager der Walker und Läufer in Winterberg 2019
 
Eine Woche nach Ostern steht für die Walker und Läufer des Lauftreffs immer ein besonderer Termin im Kalender. Es geht zum Trainingslager nach Winterberg. In diesem Jahr machten sich insgesamt 22 Teilnehmer auf dem Weg vom Niederrhein in das Land der tausend Berge.
 
Erneut war das Hotel Nuhnetal unser neues Zuhause für das Wochenende vom 26.04.2019 bis 28.04.2019.
 
Pünktlich um 15 Uhr starteten die Walker zu ihrer ersten Runde in Richtung Lennequelle und Kahler Asten. Dort wartete noch ein besonderer Service auf alle, da sie in einem sehr schönen Lokal in der ersten Etage bedient wurden. Sie hatten nach dem anstrengenden Aufstieg zum bekanntesten Berg Nordrhein-Westfalens First-Class Bedingungen angetroffen. Keiner hatte etwas dagegen.
 
Doch wo waren die Läufer ?
 
Sie schluderten etwas, da um 15 Uhr noch kein einziger von ihnen überhaupt Winterberg erreicht hatte. Ohnehin hatten insgesamt nur eine Läuferin und vier Läufer den Weg nach dorthin gefunden. Diese geringe Anzahl war schon etwas enttäuschend. Erst gegen kurz nach 16 Uhr setzten sie sich in Bewegung. Ihre Tour führte sie zu einem kleinen Ausflug in das Gebiet des Siebentälerweges. Knapp 15 Kilometer bei ungefähr 400 Höhenmeter wurden von ihnen an diesem Nachmittag zurückgelegt. Als Auftakt war das schon mal sehr gut.
 
Abends wurden uns von Reinhard noch Fotos vom Jakobsweg gezeigt. Es fing sehr gut an, doch dann, nach den ersten 15 Bildern, schauten wir plötzlich nur noch vor einer weißen Wand.
 
Was war passiert ?
 
Sowohl der Laptop als auch der Beamer wurden überprüft. Es lag offensichtlich ein technisches Problem in einem bislang nicht gekannten Ausmaß vor. Es herrschte Ratlosigkeit. Nach kurzer Prüfung stellte sich dann heraus, dass aus nicht nachvollziehbaren Gründen kein Stecker in der Steckdose war. Ohne Stromversorgung klappt die beste Präsentation nicht. Merke deshalb: Während einer solchen Vorführung sollte immer---und nicht nur am Anfang----der Stecker in einer Steckdose sein, da man sonst nur eine weiße Wand zu sehen bekommt. Nach dieser kurzen Unterbrechung klappte jedoch alles reibungslos.
 
Mit Sonnenschein wurden wir am Samstagmorgen geweckt. Die Sonne weckte Hoffnungen darauf, dass es auch an diesem Tag trocken bleiben könnte. Doch es kam anders. Als wir um kurz nach 10 Uhr los marschierten, zogen die ersten dunklen Wolken auf. Danach gab es mehr oder weniger ständig Regen. Die Walker störte es jedoch wenig, da sie bereits frühzeitig aufgebrochen waren und bereits ein Stück des Weges in Richtung Elkeringhausen geschafft hatten. Abgeschlossen wurde ihre Tagestour in einem Cafe in Winterberg. Dieses geschah genau zur richtigen Zeit, da nachmittags stärkerer Regen aufkam.
 
Bei den Joggern steht samstags immer eine Mountainbiketour an. Diesmal jedoch musste die Tour ohne Guide angetreten werden, da sich der vorgesehene Leiter kurzfristig krank gemeldet hatte. Also machten wir uns mit einer vorher festgelegten Route selbst auf den Weg. Obwohl kräftig in die Pedalen getreten wurde, kam bei Temperaturen um 5 Grad und Regen keine besonders große Motivation auf. Von Winterberg ging es durch Mollseifen in Richtung Züschen, wo in der Gaststätte Zum Dorfkrug erstmal eine Mittagspause erfolgte. Da jedoch der Regen nicht nachließ, haben wir beschlossen, die vorgesehene Radstrecke zu verkürzen. Nach ca. 30 km waren wir dann nachmittags wieder am Ausgangspunkt in Winterberg angelangt.
 
Vor dem Abendessen haben sich die Walker dann noch in einem Zimmer des Hotels zu einer Besprechung mit verschiedenen Getränken getroffen. Als sie anschließend zum Essen im Speiseraum erschienen, waren sie gut gelaunt und fröhlich. Ihre Stimmung war optimal. Ob dieses im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Besprechung steht, kann von mir nicht beurteilt werden, da mir dazu die nötigen Fachkenntnisse fehlen.
 
Sicher ist jedoch, dass sich die Mitarbeiterin der Bedienung gefreut hat und sich sogar geehrt fühlte, als wir uns bei ihr bedankten. Sie hat eine herzliche Art, so dass man es ihr sogar verzeiht, dass sie immer haargenau auf das Ausfüllen des Getränkezettels achtet und hier keine Nachlässigkeiten duldet.
 
Am Samstagabend hat uns Manfred die schönsten Fotos vom Diersfordter Wildgatter gezeigt. Abgerundet wurde die Präsentation mit Bildern der in Oberhausen gezeigten Ausstellungen “Wunder der Natur” und “Der Berg ruft”. Es waren beeindruckende Aufnahmen dabei, die alle mit großer Bewunderung betrachtet haben.
 
Herzlichen Dank sowohl an Manfred als auch an Reinhard für die gelungenen Vorführungen !
 
Abgeschlossen wurde das Trainingslager am Sonntag mit einer Runde, die die Walker zum Siebentälerweg führte. Die Läufer gingen in Richtung des dort ebenfalls vorhandenen Bodensees und teilweise bis zur Ruhrquelle.
 
Nach dem Mittagessen im Bobhaus wurde deutlich, dass es erneut ein abwechslungsreiches Wochenende war, bei dem jeder den Eindruck hatte, dass es eine willkommene Ablenkung zum Alltag gewesen ist.
 
Herzlichen Dank daher an Mechthild und Reinhard für die Planung und Durchführung dieses Ausfluges !
 
Danke auch an alle Teilnehmer / –innen, die jeder durch ihre bzw. seine persönliche Art dazu beigetragen haben, dass wir erneut mit dem gemeinsamen Hobby des Walkens oder Laufens zusammen interessante Tage verbracht haben.
 
Es steht daher schon jetzt fest, dass eine solche Veranstaltung, die geprägt ist von gegenseitigem Respekt und Anerkennung, im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden sollte.